Das Sterben der Anderen

World Wildlife Day
Das weltweite Artensterben hat so große Ausmaße angenommen, dass die Wissenschaftler*innen vom sechsten großen Massenaussterben der Erdgeschichte sprechen. Dieses Mal ist es kein Meteorit aus dem All, der das Leben auslöscht, sondern es sind wir Menschen selbst. Dass die Klimakrise gefährlich ist, haben inzwischen viele Menschen verstanden. Am 2. März, dem Vorabend des diesjährigen Welttags des Artenschutzes, hat Slow Food bundesweit zu einer Online-Lesung mit der renommierten Umwelt- und Agrarexpertin Tanja Busse eingeladen. Sie hat aus ihrem Buch „Das Sterben der anderen“ gelesen.

Artenschutz im Garten: Mit den richtigen Blühpflanzen Insekten helfen zu überleben. Foto: S. Bleek

Leben bedeutet Vielfalt. Ohne Artenvielfalt kein Leben. Auch nicht für uns Menschen. Foto: NABU

Was hat das Artensterben mit mir zu tun?

Ist es wirklich so schlimm, wenn Insekten und seltene Vögel sterben? Wie wirkt sich das auf mich, auf meine Kinder oder Enkel, auf uns Menschen aus? Sind unsere Sorgen berechtigt oder nur „Alarmismus“?

Dass die Klimakrise gefährlich ist, haben inzwischen viele Menschen verstanden. Doch die Warnungen der Ökologen vor den Zusammenbrüchen ganzer Ökosysteme werden immer noch nicht gehört. Wie kommt das und was können wir dagegen tun? Und welche Rolle spielen dabei Landwirtschaft und Ernährung? Darüber haben sich Tanja Busse und Nina Wolff während der Lesung am 2. März 2021 unterhalten.

Die Lesung ist  >> auf Youtube zu sehen.

In diesem Video erzählt Tanja Busse was sie bewegt hat, ihr Buch zu schreiben:

Der >> Welttag des Artenschutzes (World Wildlife Day) wurde 2013 durch die Generalversammlung der Vereinten Nationen ins Leben gerufen und wird jährlich am 3. März begangen. Ziel ist es, die Bedeutung der wild-lebenden Tier- und Pflanzenarten für den Menschen sowie den anhaltenden Verlust der Artenvielfalt in den Fokus der Aufmerksamkeit zu rücken. Mehr dazu über die Links auf der Seite des >> Bundesamts für Natur- und Umweltschutz.

Video zum Welttag des Artenschutzes der UNO am 3. März 2021