Tempo 30 Antrag

Tempo 30 Antrag an den Gemeinderat

Seit ihrer Umfrage im Frühjahr 2022 hat die Inititative Artenvielfalt eine Veranstaltung zur Verkehrssituation im Oktober 2022 und weitere Versuche unternommen, auf eine Verbesserung der Verkehrsführung hinzuwirken.
Auch andere Initiativen gehen in die gleiche Richtung. Zum Beispiel hatte der Seniorenbeirat der Gemeinde bei einer Begehung mit dem zuständigen Vertreter des Landratsamts im August 2020 zahlreiche Probleme bei der Verkehrsführung festgestellt, die es betagten oder auch behinderten Menschen, schwer machen, im Gemeindegebiet entspannt zu Fuß unterwegs zu sein.

Eine Temporeduzierung wäre ein Schritt hierfür. Hier daher ein Antrag für 2 neue Tempo 30 Abschnitte.

Von 207 Bürgern, die sich 2022 an unserer Umfrage beteiligt hatten, haben sich 154 für Tempo 30 ausgesprochen. Leider ist die für die Staatsstraße zuständige Behörde nicht bereit, generell Tempo 30 anzuordnen, da es dafür zu wenig Gründe gäbe, sprich Unfälle mit Personenschäden.

Neuer Antrag zu Tempo 30

Wir haben daher an den Gemeinderat den Antrag gestellt, wenigstens auf allen Gemeindestraßen, die bereits überwiegend zu 30er Zonen gehören, nun vollständig auf T30 zu gehen. Dieser Antrag wurde vom Gemeinderat bislang nicht behandelt, sondern an einen Verkehrsplaner weitergegeben. Der Verkehrsplaner hat eine Reihe von Vorschlägen gemacht, die als Einzelmaßnahmen behandelt werden sollen. Jetzt werden zwei neue Anträge gestellt, die T30 auf der Straße zum Kuckucksheim und auf der Seestraße und der Dorfstraße fordern. (Siehe Karten links). Auf diesen Straßen gilt bereits teilweise T30 – das derzeit bestehende Hin und Her auf wenigen hundert Metern macht keinen Sinn.

Für diese Anträge werden derzeit Unterschriften gesammelt.

A) Antrag auf Einführung einer Geschwindigkeitsbegrenzung auf Tempo 30 im gesamten Bereich der Straßen Zum Kuckucksheim und Kuckuckstraße (siehe Abb. 1):

Im Bereich Ecke Jägerstraße bis zur Einmündung Fichtenstraße besteht bereits eine Tempo 30-Zone. Wir beantragen, diese Geschwindigkeitsbegrenzung für die gesamte Straße zu verlängern (bis zur Etterschlager Straße).

Begründung:

  • Durch die neuen Wohnungen beim Friedhof vergrößerte sich das bereits bestehende Wohngebiet. Dort leben viele Familien mit Kindern, die die Straße sowohl Richtung Fuß-/Radweg zum Golfplatz überqueren, als auch Richtung Waldstraße.
  • Durch den neuen Supermarkt ist zusätzlicher Verkehr entstanden. Wenn Autos bei den Glascontainern mit 50km/h um die unübersichtliche Kurve fahren, ist das Überqueren sehr gefährlich.
  • Zusätzlich führt entlang der Straße der Schulweg vom Kuckucksheim zur Grundschule. Im Scheitelpunkt der Kurve kreuzt der Schulweg die Straße Zum Kuckucksheim.
  • Viele Kinder fahren mit dem Fahrrad in die Schule, deshalb ist Tempo 30 auch im Bereich des Waldes angebracht. An der Kreuzung Zum Kuckucksheim/Waldstraße befindet sich außerdem eine Schulbushaltestelle.

B) Antrag auf Einführung einer Geschwindigkeitsbegrenzung auf Tempo 30 im Bereich der derzeitgen Tempo 50-Strecken der Seestraße und der Dorfstraße (siehe Abb.)

In Teilen der See- und der Dorfstraße ist schon Tempo 30 vorgeschrieben. Wir beantragen, dies im gesamten Bereich beider Straßen einzuführen. Die gegenständlichen Streckenabschnitte dieses Antrags auf Tempo 30 sind in den Abbildungen 2 und 3 dargestellt.

Abgesehen davon, dass überall Wohngebiet ist, gibt es weitere Begründungen:

  • Ausgerechnet bei der unübersichtlichen „Pizzakreuzung“ endet die Tempo 30 – Verkehrsberuhigung der Seestraße, die auch sehr viele Radler passieren.
  • Es folgt die Einmündung des Fußweges von oben.
  • Blumenacker, Seglerweg, Schlittenberg, Arztpraxis, zahlreiche Ausfahrten würden Temporeduzierung rechtfertigen.
  • Die Einmündung der Seestraße in die Dorfstraße ist sehr unübersichtlich, erst danach beginnt ein kurzer Tempo 30 – Bereich.
  • Südlich vom Urban-Dettmar-Haus endet dieser Bereich, es ist dort eng, zahlreiche Seitenstraßen münden ein.
  • Bei der Bushaltestelle am Taubenweg müssen u.a. Schulkinder die Straße überqueren.
  • Im Sommer parken dort viele Badegäste.
  • Zusätzlich führt entlang der beantragten Straßenabschnitte im Bereich der zentralen Dorfstraße sowie der Seestraße der Schulweg zur Grundschule.

Wir bitten alle Bürger, die sich für diese Anträge einsetzen wollen, sich bei uns zu melden:

Wenn Sie selbst aktiv werden wollen – hier klicken und die Unterschriftenliste herunterladen:

Tempo 30 Antrag2024-02-20T18:11:35+01:00

Großer Fortschritt bei den PV-Anlagen in Wörthsee

Großer Fortschritt bei den PV-Anlagen in Wörthsee

Mit 95 neuen PV-Anlagen in Wörthsee wurde im Jahr 2023 ein Rekordzubau erreicht. Insgesamt laufen jetzt auf 410 Dächern PV-Anlagen, die eine Netto-Nennleistung von etwa 3.975 kW haben. Der neue Solarpark Wörthsee am Ziegelstadel wird Anfang 2024 mit 14.000 Modulen ans Netz gehen und auf einen Schlag eine Netto-Nennleistung von 5.400 kW hinzufügen.

Kumulierte Nettonennleistung_Solaranlagen Wörthsee_2023-12

Nettonennleistung PV Anlagen in Wörthsee (kW). Quelle: Bundesnetzagentur

Neue PV-Anlagen mit hoher Leistung

Im Jahr 2023 wurden neue PV-Dachanlagen mit einer Leistung von fast 800 kWp in Wörthsee installiert, das ist ein Rekord. Derzeit kommen etwa 40% des pro Jahr in Wörthsee verbrauchten Stroms aus im Gemeindegebiet installierten PV-Anlagen. Die jährliche Solarstromerzeugung liegt im Gemeindegebiet derzeit bei etwa 4 Mio. kWh, der Stromverbrauch liegt bei etwa 9,5 Mio. kWh.

Demnächst wird auch der große Bürgersolarpark am Ziegelstadl in Betrieb genommen werden. Dann werden im Gemeindegebiet Wörthsee pro Jahr etwa 10 Mio. kWh Solarstrom erzeugt werden, etwa so viel an Strom verbraucht wird.

Nettonennleistung PV Anlagen Wörthsee_2023-12

Nettonennleistung PV Anlagen in Wörthsee (kW). Quelle: Bundesnetzagentur

Der Fortschritt beim privaten Zubau an PV-Anlagen ist sehr wichtig für die Energiewende im Gemeindebereich. Der Verein Energiewende im Landkreis Starnberg hat zu den nötigen Schritten im Landkreis viele Informationen gesammelt.

Schon im Jahr 2010 hat der Landkreis ein Integriertes Klimaschutzkonzept 5 Seen Land vorgestellt, dass das Ziel ausgegeben hat, bis zum Jahr 2035 im Landkreis ohne fossile Energien auszukommen. Wir haben inzwischen begonnen, unter der Aktion WörthZero die Aufgaben zu skizzieren, die gelöst werden müssen, um das Ziel noch zu erreichen.

Für Bürger, die sich über PV-Dachanlagen, die Umstellung ihrer Heizung oder die energetische Sanierung ihrer Gebäude informieren wollen, ist die Agentur Klima3 des Landkreises eine gute Anlaufstelle.

Erneuerbare decken 2023 mehr als 50% des Stromverbrauchs in Deutschland.

In absoluten Zahlen lag 2023 die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien mit 267,0 Mrd. kWh so hoch wie noch nie zuvor. Gegenüber dem Vorjahr liegt der Anstieg bei sechs Prozent.

Laut BdEW wurden 2023 nach vorläufigen Berechnungen rund 508,1 Milliarden Kilowattstunden (Mrd. kWh) Strom erzeugt – knapp 11 Prozent weniger als im Jahr 2022 und zugleich auch mit 517 Mrd. kWh auch 4,2% weniger Strom verbraucht. Die Erneuerbaren legten um 6% auf 257 Mrd. kWh zu, was einem Anteil von 51,6% entspricht:

BDEW Stromerzeugung und Verbrauch in Deutschland

Quelle: BdEW 2024, Quellenangabe:
Destatis
BDEW Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V.
Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW)
Statistik der Kohlenwirtschaft e.V.
AG Energiebilanzen e.V.

Großer Fortschritt bei den PV-Anlagen in Wörthsee2024-02-09T21:27:18+01:00

Umwelttag Wörthsee 2023

Umwelttag Wörthsee 2023

Am Sonntag, den 10. September, fand der „Umwelttag Wörthsee“ am Rathaus statt. Unsere Initiative Artenvielfalt war mit einem Stand vertreten, der auf großes Interesse gestoßen ist. Auch der BUND Naturschutz und andere Umweltinitiativen, wie die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft, stellten sich vor. Die Informationsstände eröffneten Raum für gute Diskussionen zu den Möglichkeiten, die biologische Vielfalt gemeinsam zu erhalten. Viele Besucher klagten andererseits über das sehr laute Begleitprogramm, das Gespräche an den Ständen erschwert hat.

Am 10. September beteiligten wir uns bei hochsommerlichem Wetter wieder mit einem Stand am Umwelttag der Gemeinde.

Wir hatten 4 Schautafeln zusammengestellt:

  • Nur artenfreundliche Landwirtschaft kann den Artenverlust stoppen
  • Gemüse und Obst ohne Gift – Interview mit Martin Baur von der Gärtnerei Osterholz
  • Regionales Einkaufen hilft beim Klimaschutz
  • Wälder für die Zukunft

Es liegt längst in der Hand aller, zum Beispiel durch Nutzung der vorhandenen Möglichkeiten beim Einkaufen mehr „Markt“ für artenfreundliches Wirtschaften zu schaffen und entsprechende Anbieter in der Nachbarschaft zu stärken.

Die anregenden Gespräche mit den vielen Besucherinnen und Besuchern am Stand haben uns bestärkt, die Aktivitäten für Verbesserungen der Umweltsituation in Wörthsee zu verstärken.

Allerdings hat die Lautstärke des gut gemeinten Begleitprogramms die Gesprächsmöglichkeiten stark eingeschränkt. Dennoch war der Umwelttag eine gute Aktion. Die Schautafeln, mit denen auch der BUND und die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft auf die Zusammenhänge von Intensivbewirtschaftung und Artenverlusten hinwiesen, konnten allen, die es lesen wollten, verdeutlichen, was in den nächsten Jahren auf dem Spiel steht.

In diesem Zusammenhang waren auch die Tafeln der Gemeinde sehr interessant, die die Veränderungen im Gemeindegebiet der letzten 200 Jahre dokumentierten. Wie viel hält die Natur aus, ohne ihren Charakter und ihre lebensspendende Rolle zu verlieren? Vermutlich nicht mehr allzuviel. Daher waren die Gespräche über Möglichkeiten, Fehlentwicklung der vergangenen Jahrzehnte zu korrigieren, besonders wertvoll.

Wir alle haben die Verantwortung, unsere Umwelt den kommenden Generationen intakt zu übergeben. Die biologische Vielfalt ist dabei noch bedeutender als der Klimaschutz. Daher sind alle Schritte, im Gemeindegebiet eine nachhaltige Landnutzung zu fördern, ein bessere Betreuung der naturgeschützten Flächen zu erreichen und diese Flächen durch Renaturierung besser zu vernetzen von existentieller Bedeutung.

Der Stand der Initiative Artenvielfalt

Umwelttag Wörthsee 20232024-01-28T14:34:25+01:00

1000 Solardächer für Wörthsee – Zubau stark beschleunigt

1000 Solardächer für Wörthsee – 3. Quartal 2023

Montage PV-Anlage Dahlienweg durch Firma AC-Solar Starnberg April 2022. Foto: U.Ziegler

Der Zubau von PV-Anlagen in Wörthsee hat sich weiter beschleunigt. In den ersten 3 Quartalen dieses Jahres kamen 81 neue Anlagen hinzu. Damit sind bereits 33 mehr Anlagen als im gesamten Vorjahr neu in Betrieb genommen wurden.

Zubau PV-Anlagen Wörthsee 2023

Monatliche Inbetriebnahme PV Anlagen in Wörthsee (Anzahl). Quelle: Bundesnetzagentur

Neue PV-Anlagen mit hoher Leistung

Im Jahr 2023 wurden in den ersten 9 Monaten neue PV-Dachanlagen mit einer Leistung von 589 kWp in Wörthsee installiert, das sind etwa 30% mehr Leistung als im gesamten Vorjahr in Betrieb gingen. Derzeit kommen etwa 36% des pro Jahr in Wörthsee verbrauchten Stroms aus im Gemeindegebiet installierten PV-Anlagen. Die jährliche Solarstromerzeugung liegt im Gemeindegebiet derzeit bei etwa 3,5 Mio. kWh, der Verbrauch bei etwa 9,5 Mio. kWh.

Demnächst wird auch der große Bürgersolarpark am Ziegelstadl in Betrieb genommen werden. Dann wird im Gemeindegebiet Wörthsee weit mehr Solarstrom erzeugt werden, als insgesamt dort an Strom verbraucht wird.

Weitere Information stehen in diesem Artikel vom Oktober 2021: 1.000 Solardächer für Wörthsee

Erneuerbare decken Stand Ende September 2023 mehr als 50% des Stromverbrauchs in Deutschland.

Erneuerbare Energien Q 1-3 2022 2023

1000 Solardächer für Wörthsee – Zubau stark beschleunigt2023-10-29T21:47:14+01:00

1000 Solardächer für Wörthsee – Rekord im 2. Quartal 2023

1000 Solardächer für Wörthsee – 2. Quartal 2023

Montage PV-Anlage Dahlienweg durch Firma AC-Solar Starnberg April 2022. Foto: U.Ziegler

Der Zubau von PV Anlagen in Wörthsee hat sich nahezu verdoppelt. In den ersten 6 Monaten dieses Jahres kamen 40 neue Anlagen hinzu. In den  Vorjahresmonaten waren es 24.

Leistung PV Anlagen Wörthsee

Monatliche Inbetriebnah PV Anlagen in Wörthsee (Anzahl). Quelle: Bundesnetzagentur

Energy Charts 2023 06

Dachlandschaft Steinebach-Wörthsee: Immer mehr neue PV-Anlagen. Quelle: Bayernatlas

„Der Blick über die Dächer zeigt: Es gibt noch viel Platz für Solaranlagen. Vielleicht auch bei Ihnen? Dann ist jetzt der Zeitpunkt für Ihren Einstieg ins Solarzeitalter – wir unterstützen Sie! Mit Beratung und – mit etwas Glück – mit einer „Solar-Prämie“.“

Herbert Schwarz, Landratsamt Starnberg

Photovoltaikanlagen sind im Trend. Immer mehr Häuser in Wörthsee werden mit PV Anlagen bestückt. Bis Ende Juni 2023 wurden 40 neue Anlagen in Betrieb genommen. Seit Oktober 2021 sind es bereits 95. Mit 333 kWh Nettonennleistung erreicht der Zubau in 6 Monaten nahezu den Zubau des gesamten Vorjahres. Die in Wörthsee inzwischen installierten 350 Anlagen haben eine Nennleistung von 3,6 Megawatt. Aufs Jahr gesehen wird 2023 ein Rekordjahr im Zubau werden.

Ein Blick auf das große Ganze: Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren im März 2023 auf Dächern und Grundstücken hierzulande gut 2,6 Millionen Photovoltaikanlagen mit einer Nennleistung von insgesamt rund 70 600 Megawatt installiert.

Durch den Betrieb von Photovoltaikanlagen wurden laut DESTATIS 2022 hierzulande gut 54,3 Millionen Megawattstunden Strom ins Netz eingespeist – eine Zunahme von 20 % gegenüber dem Vorjahr. 2021 hatte die Netzeinspeisung von Photovoltaikanlagen bei rund 45,3 Millionen Megawattstunden gelegen. Auch der Anteil von Photovoltaik an der Stromerzeugung insgesamt hat zugenommen: Im Jahr 2022 entfielen 11 % des eingespeisten Stroms in Deutschland auf Photovoltaik – ein neuer Höchstwert und 2% mehr als im Vorjahr.

Der Anteil von Photovoltaikanlagen an der gesamten Nettonennleistung der deutschen Stromerzeugungsanlagen erhöhte sich zum 1. Quartal 2023 gegenüber dem 1. Quartal 2018 um 67,4 % auf 70,7 Gigawatt.

Zum Vergleich, die drei abgeschalteten AKWs produzierten noch etwa 3% der Stromerzeugung. Die Performance der Erneuerbaren im Juni 2023 kann sich durchaus sehen lassen. Bei den Energy-Charts vom Fraunhofer ISE wird dabei die Nettostromerzeugung in den Blick genommen, also der Strommix, der letztlich aus der Steckdose kommt. Die Daten der Freiburger Forscher zeigen, dass Photovoltaik-Anlagen im Juni 2023 etwa 9 Milliarden Kilowattstunden zur öffentlichen Nettostromerzeugung in Deutschland beigetragen haben. Der Anteil von Solar liegt damit für den Monat Juni bei aktuell 29,5 Prozent und weit vor allen anderen Erzeugungsquellen. Die Erneuerbaren insgesamt kommen bei Energy-Charts im Juni bisher auf einen Anteil von 66,8 Prozent.

Wörthsee kann mit PV-Strom klimaneutral werden

Möglich ist eine Verdreifachung der PV-Anlagen auf den Dächern im Gemeindegebiet.

Das entspricht 1000 neuen Anlagen. Der Investitionsbetrag läge bei etwa 7 Millionen Euro.

Eigenkapital muss nicht eingesetzt werden, die KfW fördert mit zinsgünstigen Darlehen.

Die privaten Investoren erzielen damit Renditen von bis zu 7% – gerechnet auf 25 Jahre.

Die Stromkostenersparnis wirkt sich sofort aus.

Besonders bei Nutzung von Elektrofahrzeugen oder Wärmepumpen.

Näheres dazu haben wir im Oktober 2021 in diesem Artikel geschrieben. 1.000 Solardächer für Wörthsee

Weitere Information stehen in diesem Artikel vom Oktober 2021: 1.000 Solardächer für Wörthsee

1000 Solardächer für Wörthsee – Rekord im 2. Quartal 20232023-07-09T21:18:44+02:00

Der Wald – Holzfabrik oder Erholungsraum?

Der Wald – Holzfabrik oder Erholungsraum

21.04.2023_Waldgesundheit Kabarett

 

„Wald – 10 000 Klafter Holz oder ein grüne Menschenfreude“

(Bertold Brecht)

Unter diesem Titel haben Dr. Annika Gaggermeier und Dr. Michael Suda vom  Lehrstuhl für Wald- und Umweltpolitik der Technischen Universität München ihr Programm entwickelt:

„Was für den Einen ein stiller Rückzugsort ist, ist für andere ein Wirtschaftsgut oder eine Art Sport- und Freizeitpark im Grünen.

Gemeinsam beleuchten die beiden die Vielfalt dieser Interessen und die daraus entstehenden Herausforderungen in Form einer künstlerisch-kabarettistischen Perfomance.

Wälder wurden und werden mit sehr unterschiedlichen, individuellen Bedeutungen aufgeladen:

Sporttreiben oder Geocoaching, aber auch zum „Abschalten“ im Grünen. Zugleich dient der Wald als Wirtschaftsgut, in dem traditionell Bäume gefällt werden. Holz befriedigt als Baumaterial und wertvoller Rohstoff schließlich unzählige menschliche Bedürfnisse, von der Wiege über Büro und Toilette bis zur Bahre. Für viele Kommunen ist zudem der Wald ein wertvoller Quell reinen Trinkwassers. Dazu kommt seine Bedeutung für den Klimaschutz.

In einem dicht besiedelten Raum wie Deutschland müssen solche individuellen und gesellschaftlichen Bedürfnisse auf einer sehr begrenzt vorhandenen Waldfläche erfüllt werden. Das führt zwangsläufig zu einem Aufeinanderprallen der Interessen. Aus diesem Grund braucht es neben gesetzlichen Regeln auch Persönlichkeiten, die in der Lage sind, zwischen den oft gegensätzlichen Positionen und Ansprüchen an den Wald zu vermitteln.

An diesem Abend werden spielerisch die unterschiedlichen Bedürfnisse und Blickwinkel auf den Wald dargestellt und aktuelle Forschungsergebnisse präsentiert.“

Über die Referenten:

Dr. Annika Gaggermeier hat an der Fachhochschule Weihenstephan Forstwirtschaft studiert und später am Wissenschaftszentrum Weihenstephan der Technischen Universität München promoviert. Seit 2010 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am TUM-Lehrstuhl für Wald- und Umweltpolitik, seit 2015 wissenschaftliche Assistenz. Ihre Lehrtätigkeit fokussiert auf die Bereiche Raumordnung, Zertifizierung sowie Forst- und Umweltpolitik.

Prof. Dr. Michael Suda studierte Forstwissenschaft in München und promovierte an der Schnittstelle zwischen Natur- und Wirtschaftswissenschaften. 1995 nahm er den Ruf auf die Professur für Forstpolitik und Forstgeschichte der TUM an. Er ist begeisterter Hochschullehrer und gibt seine Erfahrungen in Kursen über Wissensvermittlung mit Humor weiter. Er analysiert politische Prozesse im Umfeld der Landnutzung, an der Nahtstelle zwischen Natur- und Gesellschaftswissenschaften.

Der Wald – Holzfabrik oder Erholungsraum?2023-04-24T12:58:51+02:00

1000 Solardächer für Wörthsee – 1. Quartal 2023

1000 Solardächer für Wörthsee – 1. Quartal 2023

Montage PV-Anlage Dahlienweg durch Firma AC-Solar Starnberg April 2022. Foto: U.Ziegler

Der Zubau von PV Anlagen in Wörthsee verstärkt sich. In den ersten drei Monaten dieses Jahres kamen 16 neue Anlagen hinzu. In den drei Vorjahresmonaten waren es 10.

PV Anlagen Wörthsee 2023 Q1

Monatliche Inbetriebnah PV Anlagen in Wörthsee (Anzahl). Quelle: Bundesnetzagentur

Dachlandschaft Steinebach-Wörthsee: Immer mehr neue PV-Anlagen. Quelle: Bayernatlas

„Der Blick über die Dächer zeigt: Es gibt noch viel Platz für Solaranlagen. Vielleicht auch bei Ihnen? Dann ist jetzt der Zeitpunkt für Ihren Einstieg ins Solarzeitalter – wir unterstützen Sie! Mit Beratung und – mit etwas Glück – mit einer „Solar-Prämie“.“

Herbert Schwarz, Landratsamt Starnberg

Photovoltaikanlagen sind im Trend. Die explodierenden Energiepreise zeigen deutlich, wie hilfreich eine eigene Stromerzeugung ist. Viele Bewohner haben bereits darauf reagiert. In Wörthsee sieht man den Trend zu mehr PV-Anlagen deutlich: bis Ende März 2023 wurden 16 neue Anlagen in Betrieb genommen. Seit Oktober 2021 sind es bereits 71.

Wörthsee kann mit PV-Strom klimaneutral werden

Möglich ist eine Verdreifachung der PV-Anlagen auf den Dächern im Gemeindegebiet.

Das entspricht 1000 neuen Anlagen. Der Investitionsbetrag läge bei etwa 7 Millionen Euro.

Eigenkapital muss nicht eingesetzt werden, die KfW fördert mit zinsgünstigen Darlehen.

Die privaten Investoren erzielen damit Renditen von bis zu 7% – gerechnet auf 25 Jahre.

Die Stromkostenersparnis wirkt sich sofort aus.

Besonders bei Nutzung von Elektrofahrzeugen oder Wärmepumpen.

Näheres dazu haben wir im Oktober 2021 in diesem Artikel geschrieben. 1.000 Solardächer für Wörthsee

Weitere Information stehen in diesem Artikel vom Oktober 2021: 1.000 Solardächer für Wörthsee

1000 Solardächer für Wörthsee – 1. Quartal 20232023-04-24T12:54:39+02:00

45 neue Solaranlagen in Wörthsee im Jahr 2022

45 neue Solaranlagen in Wörthsee im Jahr 2022

Montage PV-Anlage Dahlienweg durch Firma AC-Solar Starnberg April 2022. Foto: U.Ziegler

Mit 45 in Wörthsee neu in Betrieb genommenen PV-Anlagen war das Jahr 2022 ein Rekordjahr. Immer mehr Bürger nutzen die Möglichkeiten eigener Solarenergieerzeugung. Mit der Augustiner Gaststätte war auch ein großer Gewerbebetrieb bei den neu installierten Anlagen dabei. Das Ausbautempo bleibt aber noch zu langsam.

Grafik: Stephan Bleek, Quelle: Bundesnetzagentur

Bundesweiter monatlicher Zubau

Grafik: Bundesnetzagentur, Quelle: Bundesnetzagentur

Solarkataster

Die Globalstrahlungskarte zeigt Solarpotenzial auf dem eigenen Dach. Quelle: LRA Starnberg

Zubau PV-Anlagen Gemeinde Wörthsee

Die mit dem Ukrainekrieg entstandene Energiekrise hat zu explodierenden Energiepreisen geführt. Sie zeigt, dass jeder Schritt zu mehr Eigenerzeugung von erneuerbarer Energie ein richtiger und wichtiger Schritt in die Zukunft ist. Viele Bürger in Wörthsee haben bereits reagiert und haben eigene PV-Anlagen errichtet. Die schwierige Liefersituation und die hohe Auslastung der Installationsbetriebe bremst den Ausbau weiterhin ab. Im Jahr 2023 wurden dennoch mit 45 neuen Anlagen etwa 29% mehr Anlagen errichtet, als im Vorjahr. Die neu installierte Leistung lag mit 374 kWp beim zweithöchsten Jahreswert nach 2019. 2022 wurden nach den aktuellen Zahlen der Bundesnetzagentur auch 17 Speicheranlagen in Betrieb genommen, mit einer Kapazität von 115 kWh.

Bundesnetzagentur: Ausbautempo muss sich verdoppeln

Um die Klimaziele zu erreichen ist das Ausbautempo der PV-Anlagen trotz der Steigerung noch erheblich zu langsam. Die Bundesnetzagentur nennt ein monatliches Ausbauziel von 1.500 Megawatt. Erreicht werden derzeit nur etwa 650 Megawatt.

Landratsamt Starnberg stellt eine Solarpotentialkarte ins Netz

Das LRA hat als neuen Service eine Globalstrahlungskarte für den Landkreis ins Netz gestellt. Dieses Tool zeigt Ihnen das Solarpotenzial auf dem eigenen Dach. Das Landratsamt stellt dazu in seiner Pressemitteilung fest: „Angesichts der aktuellen Energiekrise mit explodierenden Kosten und unsicheren Versorgungsaussichten denken viele Landkreisbürgerinnen und -Bürger darüber nach, sich mit einer eigenen Solaranlage ein Stück unabhängiger zu machen. Doch oft gibt es auch Unsicherheit, ob das Dach wirklich geeignet ist, gerade wenn die Ausrichtung nicht ideal erscheint oder Bäume oder Nachbargebäude zeitweise die Dachfläche beschatten. Hier bietet die neue Online-Globalstrahlungskarte des Landratsamtes nun eine wertvolle Entscheidungshilfe. Die Skala reicht dabei von rot (höchste Einstrahlung) bis blau (geringe Einstrahlung) und berücksichtigt auch mögliche Verschattungen z.B. durch Bäume oder angrenzende Gebäude. Möglich machen dies aktuelle Daten eines dreidimensionalen digitalen Oberflächenmodells, die in die Berechnungen eingeflossen sind und zukünftig auch regelmäßig aktualisiert werden sollen.

„Die Strahlungskarte zeigt, dass im Grunde auf den meisten Dachflächen genügend Sonne vorhanden ist“, sagt Herbert Schwarz, Umweltberater des Landratsamtes. „Denn auch bei „nur“ mittlerer Einstrahlung oder teilweiser Verschattung lassen sich Solaranlagen inzwischen rentabel betreiben. Und fast noch wichtiger: Sie wirken als Energiepreisbremse und sorgen für mehr Autarkie.“

Leider ist der Rechner für PV-Anlagen noch nicht fertig, soll aber in den nächsten Wochen ebenfalls online gestellt werden. Es gibt jedoch bereits solche Rechner im Netz.

PV-Anlagen rechnen sich sehr gut

Die Leistungsfähigkeit Ihrer Anlage berechnet das Geografische Informationssystem für Photovoltaik der Europäischen Kommission. Eine Beispielrechnung für 10 kWp haben wir hier abgebildet. Der jährliche Ertrag einer solchen Anlage liegt bei leicht südöstlicher Ausrichtung bei etwa 10.700 kWh. Angesichts der hohen Strompreise rechnet sich die Investition in eigene PV-Anlagen je nach Eigenverbrauch (35-40%) nach etwa 9-10 Jahren. Die Rendite für eine Investition liegt bei ca. 10% p.a. Der Solarrechner der Stiftung Warentest hilft Ihnen bei eigenen Rechnungen.

Wörthsee kann mit PV-Strom klimaneutral werden

Möglich ist eine Verdreifachung der PV-Anlagen auf den Dächern im Gemeindegebiet.

Das entspricht 700 weiteren Anlagen. 

Die Stromkostenersparnis wirkt sich sofort aus.

Besonders bei Nutzung von Elektrofahrzeugen und Wärmepumpen.

Weitere Information stehen im Artikel vom Oktober 2021: 1.000 Solardächer für Wörthsee

45 neue Solaranlagen in Wörthsee im Jahr 20222023-01-18T13:20:16+01:00

Aktion für Amphibien im Dellinger Wald

Aktion für Amphibien im Dellinger Wald

Amphibienfläche im Dellinger Wald. Foto: Stephan Bleek

Die Erzdiözese München und Freising bewirtschaftet etwa 5000ha Wald in Bayern. Die Diözese hat Maßnahmen in Angriff genommen, die der Verantwortung für den Fortbestand der Arten gerecht werden sollen – wie diese Aktion für Amphibien im Dellinger Wald. Zusammen mit dem Amphibienbeauftragten des Landkreises Starnberg wurde eine Maßnahme zur Verbesserung der Lebensbedingungen für Amphibien in verlandeten Toteislöchern durchgeführt.

„Welche Art von Welt wollen wir denen überlassen, die nach uns kommen, den Kindern, die gerade aufwachsen?“ – Enzyklika Laudato si‘.

Papst Franziskus

Foto: Stephan Bleek

Foto: Stephan Bleek

Foto: Stephan Bleek

Die Erzdiöse teilt dazu auf ihrer Webseite mit: „Längere Trockenperioden bei gleichzeitig starkem Pflanzenwuchs in Toteissenken gefährden den Fortbestand einiger Amphibienarten in einem Waldstück der Erzdiözese München und Freising bei Weßling im Landkreis Starnberg. Die Erzdiözese nimmt in Kooperation mit dem Landratsamt schonende Eingriffe vor, um den Lebensraum von teilweise geschützten Arten wie der Gelbbauchunke, dem Kammmolch sowie dem Laub- und dem Springfrosch zu erhalten.“

Die notwendigen Baumentnahme- und Baggerarbeiten haben am Mittwoch, 14. Dezember 2022 begonnen und sind bereits abgeschlossen. Wir haben einige Fotos dazu gemacht und zeigen den zur Maßnahme erstellten Flyer.

In den vergangenen Jahren, besonders seit dem Bau der Umgehungsstraße von Weßling, sind die Amphibienpopulationen nach dem Eindruck der Bewohner vom Kuckucksheim stark geschrumpft. Der Maßnahme im Wald ist daher ein voller Erfolg zu wünschen, wir sind schon gespannt auf die Entwicklung im kommenden Jahr. Eine weitere Maßnahme für die vom Aussterben bedrohten Amphibien wurde von der Gemeinde Wörthsee im Bereich des Ziegelstadls unternommen. Da es im Wald bei Delling noch zahlreiche weitere Toteissenken gibt, sollten auch die anderen Waldbesitzer möglichst bald weitere Renaturierungen veranlassen und weitere Wasserflächen schaffen. Das Problem der durch den Straßenbau unterbrochenen Vernetzung der Gebiete bleibt allerdings ungelöst.

SB.

Aktion für Amphibien im Dellinger Wald2023-01-30T14:30:13+01:00

UN-Artenschutzkonferenz im Dezember 2022

UN-Artenschutzkonferenz im Dezember 2022

Vom 5.-17. Dezember 2022 findet in Montreal die UN-Artenschutz Konferenz statt. Wir versuchen, die Erfahrungen vor Ort mit dem globalen Problem zu vergleichen.

„die Veränderung der Land- und Meeresnutzung (ist) die wichtigste direkte Ursache für den weltweiten Verlust der biologischen Vielfalt in jüngster Zeit. An zweiter Stelle steht die direkte Ausbeutung natürlicher Ressourcen und an dritter Stelle die Verschmutzung; der Klimawandel und invasive gebietsfremde Arten waren deutlich weniger wichtig als die beiden wichtigsten Ursachen.“ 
IPBES-Forschergruppe, Die direkten Ursachen des jüngsten weltweiten anthropogenen Verlusts der biologischen Vielfalt

Am 9. November 2022 hat das Magazin Science einen Artikel einer internationalen Forschergruppe, der Intergovernmental Science-Policy Platform on Biodiversity and Ecosystem Services (IPBES) unter dem Titel: „Die direkten Ursachen des jüngsten weltweiten anthropogenen Verlusts der biologischen Vielfalt“ veröffentlicht.

Nach systematischer statistischer Auswertung von mehr als 45.000 wissenschaftlicher Untersuchungen zum Verlust der Biodiversität kommen die Forscher kommen zu dem Schluss, dass die Ursache für den Verlust der biologischen Vielfalt in erster Linie die Umwandlung von Wäldern und Grünland in landwirtschaftliche Flächen sei. Die nächstfolgenden Probleme sind „ausbeuterisches Verhalten“ der Menschen gegenüber wildlebende Arten, sind Fischerei, Holzeinschlag, Handel und Jagd. Es folgen Umweltverschmutzung und Klimawandel.

Die Forscherinnen und Forscher fassen zusammen, dass „die Veränderung der Land- und Meeresnutzung die wichtigste direkte Ursache für den weltweiten Verlust der biologischen Vielfalt in jüngster Zeit ist. An zweiter Stelle steht die direkte Ausbeutung natürlicher Ressourcen und an dritter Stelle die Verschmutzung; der Klimawandel und invasive gebietsfremde Arten waren deutlich weniger wichtig als die beiden wichtigsten Ursachen.“

Es ist also das direkte Einwirken von immer mehr Menschen, wir haben nun die 8 Milliarden überschritten, auf die naturbelassene Umwelt und es ist bei uns vor allem die agrarindustrielle Intensivierung der Land- und Forstnutzung, die die Probleme schafft.

Die Erfahrungen hier in Wörthsee, wo eine rundherum intensiv betriebene Landwirtschaft den letzten Grillen den Garaus macht, wo ein sinnloser Supermarktbau die letzten Fledermäuse vertrieben hat, wo auch alle zeichen auf Wachstum gestellt bleiben – diese Erfahrungen stimmen nicht gerade optimistisch.

Der Verlust der Biodiversität zerstört unsere Lebensgrundlage, stellen die Wissenschaftler fest. 30% der globalen Fläche müssen dem Naturschutz unterliegen. Wird auf der Konferenz gefordert. In Deutschland sind das derzeit 6,2%. Glaubt jemand ernsthaft, dass bis 2030 daraus 30% werden? Dass Glyphosat, Nitrophoska blau & Co. (übrigens aus Erdgas produziert) von der hiesigen Bildfläche verschwinden? Bei den derzeit angestrebten Wachstumszielen?

Ein Kommentar zur Konferenz können Sie hier unter „Zum Kuckuck“ lesen.

UN-Artenschutzkonferenz im Dezember 20222022-12-03T17:07:36+01:00
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